Hermann Uhlig

Er war ein deutscher Pädagoge und Heimatforscher des Erzgebirges, wurde in der Dorfmühle in Grumbach geboren und lebte in Lauter/Sa., wo er seit 1905 Schuldirektor war.

(* 8. Dezember 1871 in Grumbach; † 17. Februar 1942, beerdigt in Lauter)

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v.l.n.r. sitzend: Straube, Schaller, Kunz, Ramfeld, Heber, Uhlig, Franz, Georgi und Wendler
stehend: Grosam, Möbel, Eisert, Schreiber, Lindner, Weber, Sachse, Friedrich, Zimmermann, Henke, Götz, Hager, Pickel, Prase

Seine Zuneigung zu den Schülern, seine Fähigkeit zu unterrichten, blieben den Einwohnern von Lauter noch lange in Erinnerung.

Er verschaffte der Schule den Ruf, die beste und modernste Schule des Kreises zu sein. Viele seiner jungen Lehrer machten andernorts ihrem Lehrmeister alle Ehre. Er schuf eine umfangreiche Bücherei, eine Gitarren- und Theatergruppe und richtete eine Kochschule ein. Am 1. Juli 1930 richtete er im ersten Stock des alten Hortgebäudes eine  Berufsschule für Schüler ohne Lehrausbildung ein.

Am bekanntesten wurde er durch seine Volksbühnenspiele, die alle auf der Lauterer Schulbühne ihre Uraufführung hatten. Der Erlös aus diesen Veranstaltungen floss der Schule als Schulschmuck zu oder er wurde in Büchern für die Gemeindebücherei angelegt.

Nicht weniger als 72 Veröffentlichungen weist ein Druckzettel aus seiner Feder nach, zusätzlich nicht wenige gelegentliche Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften im Dienste der Heimat- und Wohlfahrtspflege.

1992 wurde der Platz vor der Schule nach ihm benannt - Hermann-Uhlig-Platz.

Quellen:

www.wikipedia.org

Artikel von F. A. Zimmer aus Bernsbach aus Anlass des 70. Geburtstages H. Uhlig in der Zeitschrift „Glückauf“ des EV von 1941

Festschrift zur 50 Jahr-Feier des Schulhauses Lauter, 1949

Lauter in alten Ansichten, Teil 1 und 2, Horst Scharf

"Der Heimat Ehre, allzeit mehre"